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wtorek, 12 kwietnia 2011

Kontynuacja spotkan ze swiadkami historii stowarzyszenia Maximilian-Kolbe-Werk w Niemczech

Spotkania z ludzmi, którzy przezyli nazistowskie obozy koncentracyjne i getta sa waznym elementem dzialalnosci stowarzyszenia Maximilian-Kolbe-Werk. Po zakonczeniu dwuczesciowego Miedzynarodowego Spotkania w Oswiecimiu i Buchenwaldzie odbywa sie teraz tygodniowy projekt kooperacyjny z Biskupstwem w Moguncji: Od niedzieli znajduje sie szesc osób w klasztorze Höchst, które odwiedzaja szereg szkól na terenach Odenwaldu (Niemcy). Te osoby, które przybyly do wypielnienia tego specjalnego zadania sa to: Brygida Czekanowska (Polska), Roman Kamieniecki (Polska), Henriette Kretz (Belgia), Jerzy Michnol (Polska), Andrzej Szpotanski (Polska) i Jacek Zieliniewicz (Polska).

Równiez  wesole momenty maja swoje miejsce przy tych spotkaniach:
dowcipne teksty Jerzego Michnola odprezaja atmosfere


środa, 16 lutego 2011

Artikel über Internationale Begegnung im Museumsmagazin Auschwitz

Heute ist die aktuelle Ausgabe des Magazins „Oś“ erschienen, das vom Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau in Oświęcim veröffentlicht wird. Auf den Seiten 12, 13 und 16 des Heftes finden sich Texte und Fotos, die im Rahmen des ersten Teils unserer Internationalen Begegnung im Januar 2011 entstanden sind. Vorläufig liegt nur die polnischsprachige Ausgabe vor, doch soll in Kürze auch eine englische Übersetzung erscheinen.


Die Texte entstanden im Rahmen des Text-Workshops unter der Leitung von Paweł Sawicki. Im Einzelnen sind dies ein Beitrag von Anat aus Israel und Katarzyna aus Polen sowie ein Interview, das Jakob aus Deutschland mit Mustafa aus Mazedonien durchgeführt hat. Die Texte werden in Kürze nochmals separat auf dieser Seite veröffentlicht werden.

poniedziałek, 31 stycznia 2011

Eindrücke eines Teilnehmers von der Internationalen Begegnung in Auschwitz 2011 // Impressions of a participant

Der Besuch von Auschwitz-Birkenau sowie die Besichtigung der Austellung "Klisze Pamięci" des Künstlers und ehemaligen Auschwitz-Häftlings Marian Kolodziej haben bei den Teilnehmern der internationalen Begegnung 2011 in Auschwitz ihre Spuren hinterlassen. Einige Eindrücke sind hier in Bild und Text festgehalten:




"Mir ist kalt. Nicht nur an den Füßen,auch an den Händen.Meine Seele ist eingefroren, bei dem Anblick der Hölle, die sich in den Bildern widerspiegelt. So viele tote Gesichter, die mal mehr Gesichter sind. So viele schwarze Augen die in die Leere staren. In ihnen spiegelt sich das Nichts dunkel und leer. Nichts sehen sie mehr, aber dafür wir. Wir sehen ihre zerschundenen Körper, die knochigen Leichen, die qualvollen Blicke. Es ist schwer zu erfassen, angesichtes der Bilder werden selbst Worte wie Qual, Schmerz, Marter, Tod zu leeren Hülsen, es gibt keine Worte für diesen Zustand der Entmenschlichung. Dafür gibt es Worte wie Heilen, Respekt, Hoffnung und Liebe.Sie beschreiben Zustände die mir näher liegen und sie zu leben,das scheint mir einzige Weg zur Befreiung aus der Hölle zu sein.Nur so kann ich mich wieder aufwärmen."

niedziela, 30 stycznia 2011

Abschluss des ersten Teils der Internationalen Begegnung 2011 // Closure of part 1 of the International Meeting 2011

Nach fünf intensiven Tagen ging am Donnerstag, den 27. Januar 2011, der erste Teil der Internationalen Begegnung 2011 in Oświęcim-Harmęże (Polen) zu Ende. Nachdem die Zeitzeug/innen und jungen Erwachsenen nachmittags an der Gedenkfeier zum 66. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau teilgenommen hatten, versammelte man sich abends im Tagungshaus zur Abschlussveranstaltung.


Zunächst stellten die vier Arbeitsgruppen kurz die Zwischenergebnisse ihrer Workshops vor und erläuterten die Planung für die weitere Projektarbeit bis zum zweiten Seminar in Buchenwald Ende März. Die Ergebnisse werden bald auf dieser Webseite öffentlich zugänglich sein.

Anschließend wurde gemeinsam die Frage erörtert, welche Rolle neue Medien und das sogenannte Web 2.0 im Prozess des Erinnerns und Gedenkens spielen können. Es herrschte große Einigkeit darüber, dass kein Medium – ob alt oder neu – die persönliche Begegnung zwischen Menschen ersetzen kann. Zusätzlich zeigte sich, dass unter den Teilnehmer/innen der Wunsch nach noch größerer Klarheit über den Charakter und die Möglichkeiten neuer internetbasierter Anwendungen herrscht.

Den Abschluss des Abends bildete eine durch den Geschäftsführer des Maximilian-Kolbe-Werks, Wolfgang Gerstner, eingeleitete und moderierte Runde von Danksagungen und persönlichen Anmerkungen seitens der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Die im Saal versammelten Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos dankten den Veranstaltern und allen Beteiligten für die Einladung zur Teilnahme an der Begegnung und die Möglichkeit, über ihr Schicksal unter der NS-Diktatur zu berichten. Solange es Menschen wie die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebe, die sich für die Begegnung auf den mitunter sehr weiten Weg nach Oświęcim nach machten – solange gebe es Hoffnung, dass der Schrecken des nationalsozialistischen Terrors nicht in Vergessenheit geraten und das Leiden der Häftlinge in Konzentrationslager und Ghettos sich nicht wiederholen werde.

Während der bevorstehenden sieben Wochen werden die Arbeitsgruppen ihre jeweiligen Projekte weiter entwickeln, bevor die Internationale Begegnung 2011 dann vom 23. bis 27. März in Buchenwald (Deutschland) ihren Abschluss findet.